Datenschutz: Der Fall Ashley Madison

Ob die Sicherheitslücke Heartbleed, bei der alle Kundenpasswörter von Amazon, Paypal, eBay, Facebook und weiteren Plattformen auf einen Schlag unsicher waren, oder der NSA-Skandal, der uns seit Jahren begleitet – die Bedeutung von dem Schutz unserer persönlichen Daten ist mittlerweile auch in den Köpfen derer angekommen, die sich früher nicht mit dem Thema auseinandergesetzt haben.

iCloud und der Fall Ashley Madison

Eine große Öffentlichkeit fand zuletzt der Hack von Apples iCloud, bei der tausende private Fotos von Prominenten im Netz landeten. Letztlich ist der Datendiebstahl bei dem Seitensprungportal Ashley Madison nur der letzte in einer Reihe solcher Leaks. Allerdings handelt es sich durch die Tatsache der hunderttausendfachen Offenlegung von Seitensprüngen samt Klarnamen natürlich um eine emotional angereicherte Variante eines Datenklaus mit sehr hoher öffentlicher Aufmerksamkeit. Nicht zuletzt mit Erpressungen und Selbstmorden als Folge.

Was können Sie tun?

Wenn Daten erst einmal geklaut sind, sind sie im Netz. Das Ändern von Zugängen und Kennwörtern schützt maximal vor weiterem Missbrauch, der Schaden ist in der Regel bereits entstanden. Ein Kunde von Ashley Madison beispielsweise kann sein Kennwort ändern, wenn der Lebenspartner von seinem Seitensprung weiß, nützt das wenig. Um den weiteren Missbrauch gestohlener Daten zu erschweren machen ein paar kurzfristige und nebenbei kostenlose Maßnahmen absolut Sinn.

  • Der E-Mail-Check der Universität Potsdam bietet beispielsweise die Möglichkeit zu prüfen, ob bereits Daten von Ihnen in diversen überprüften Online-Datenbanken auftauchen.
  • Die regelmäßige Aktualisierung von Passwörtern bei Online-Accounts erschwert die Verwendung gestohlener Daten.
  • Die Verwendung sicherer Kennwörter ist unerlässlich, wenn die Maßnahmen zur Absicherung vor künftigem Missbrauch greifen sollen. (Tipps für die Erstellung sicherer Passwörter)

Und sonst? Schlussfolgerungen für den Datenschutz in Ihrem Unternehmen

Daten werden nicht nur auf Portalen gestohlen, kleine und mittelständische Unternehmen sind täglich und oft unbemerkt Opfer vielfältiger Cyber-Attacken. Gleichzeitig sind die gesetzlichen Anforderungen an Unternehmen zum verantwortlichen Umgang mit Daten hoch. Die Erstellung eines Datensicherheits-Konzeptes ist kein Projekt, welches eine IT-Abteilung im laufenden Betrieb „nebenbei“ erledigen kann. Hier hilft oftmals ein unabhängiger und professioneller Blick von außen.

Die Themen Datensicherheit und Datenschutz sind zentrale Schwerpunkte im Leistungsportfolio der SWITCOM. Gern setzen wir uns mit Ihnen einmal zusammen und analysieren die aktuelle Konfiguration Ihrer IT-Umgebung. In Zusammenarbeit mit Ihnen geben wir Ihnen im Anschluss einen Maßnahmenkatalog an die Hand, mit dem Sie auf den gestiegenen Anforderungen reagieren können.

Nehmen Sie Kontakt zu uns auf!

Sie erreichen unseren Kundenservice telefonisch unter +49 (40) 8972660-03. Gerne beraten wir Sie bei einem persönlichen Termin bei Ihnen vor Ort oder bei uns im Hause.

 

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